4 Halbwahrheiten, die dich daran hindern mit deinem Webdesign-Business (durch)zustarten

Egal ob du bereits eine etablierte Webdesignerin bist oder noch davon träumst dein eigenes Webdesign-Business zu starten, wir kennen alle diese eine Stimme – nennen wir sie einfach Agnes – die uns u.a. einredet nicht gut genug zu sein. In diesem Blogartikel stelle ich dir 4 Halbwahrheiten vor, die dir Agnes immer wieder versucht ins Ohr zu flüstern, um dich zu verunsichern.

Um Agnes selbstbewusst die Stirn zu bieten, verrate ich dir meine besten Tipps.

Agnes: Du gehörst hier nicht her.

Hast du es auch schon mal gewagt und in einem WordPress-Forum eine Frage gestellt?

Es ist keine Seltenheit eine Antwort wie: “Wenn du das nicht weißt, solltest du so etwas auch nicht machen.” zu bekommen. Das Resultat: Agnes redet dir ein, dass du als Quereinsteigerin nicht hier her gehörts und ohnehin nichts drauf hast. Daraufhin fühlst du dich soooo klein mit Hut, zweifelst an deiner Kompetenz und würdest dir am liebsten die Decke über den Kopf ziehen und nicht mehr rauskommen. 

Wenn du dich dann unter deiner Bettdecke verkrochen hast und durch Social-Media scrollst, bekommst du zusätzlich den Eindruck, dass du nie zu den “richtigen (Web)Designern” gehören wirst. Agnes schlägt wieder zu und sagt: “Schau mal, was DIE für tolle Instagram-Grafiken hat und so viele Follower. Sie scheint viel jünger zu sein, als du als du, aber dafür auch viel erfolgreicher.”


Darf ich dir etwas verraten? Agnes hat recht. Du wirst nie zu diesen IT-Clubs^^ gehören. ABER, das ist auch gar nicht notwendig, denn ich möchte dich daran erinnern, dass du keine Webseiten erstellst, um andere Webdesigner:innen zu beeindrucken oder irgendeiner coolen Gang anzugehören, sondern um einer einzigen Person zu helfen: deinem Lieblingskunden bzw. deiner Lieblingskundin.


Die einzige Person, mit der du dich messen musst, bist du selbst. Und solltest du doch hin und wieder in Versuchung geraten dich mit den Mitgliedern aus dem IT-Club zu vergleichen, dann leg ein Social-Media-Detox ein. 


Agnes: Es gibt doch aber schon genug andere, die Webdesign anbieten.

Ja, das stimmt. Da muss ich Agnes zustimmen. Webdesigner:innen, VAs, die Webseitenerstellung anbieten, etc. gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Allerdings sind die meisten Angebote wenig spezifisch, denn (strategisches) Webdesign (für Frauen) ist keine Nische. 

Die wenigsten Frauen haben den Mut für ihre Webdesign-Leistungen eine spitze Nische auszuwählen. Wenn du keine Nische hast, bist du nur eine von vielen. Deine Leistungen sind austauschbar. Klar, für den Kaufabschluss ist auch immernoch deine Persönlichkeit relevant, ABER der Markt wird immer lauter und umkämpfter. Du musst dich zunehmend mit Fragen wie: “Warum sollte ich bei dir kaufen und nicht woanders?” auseinandersetzen. 

Wenn du aber eine klare Nische hast, wirst du zur eindeutigen Ansprechpartnerin z.B. für einen speziellen Berufszweig. 

 

Agnes: Du hast kein IT-Studium bzw. keine Ausbildung im Bereich Webdesign. Kurzum: Du bist einfach nicht qualifiziert genug.

Bullshit Agnes. Du liest hier die Zeilen einer Frau, die ihren Bachelor in Leisure and Tourism Management gemacht hat. (Ja, Freizeit kann man zur Überraschung von meinem Mann studieren^^.)

Ich habe kein Informatikstudium und keinerlei technische Vorkenntnisse und trotzdem ein erfolgreiches Webdesign-Business. Wie kommt das? 

Ich bin davon überzeugt, dass du heutzutage alles werden kannst, was du möchtest.

Alles was du dazu brauchst, ist die Bereitschaft zu lernen, dich weiter zu entwickeln und regelmäßig deine Komfortzone zu verlassen.

Ach Agnes, noch etwas: Jemand, der IT studiert hat, baut mit großer Wahrscheinlichkeit keine WordPress-Webseiten (per drag and drop), sondern programmiert fancy Webseiten für größere Unternehmen, Anwendungen, o. ä. Ich weiß, wovon ich rede, ich habe so ein Exemplar zu hause. 

In dem Interview mit WordPress-Gestalterin Magdalena Gajewski waren wir uns einig, dass sowohl die Quereinsteiger, als auch die Gelehrten eine Daseinsberechtigung haben.
Klar ist, dass dir der IT-Profi in einigen Technik-Bereichen mit seinem Wissen, um viele Nasenlängen voraus sein wird. Aber frag ihn doch einfach mal, wie man eine konvertierende Über mich Seite aufbaut oder wie man ein überzeugendes Kennenlerngespräch mit einer Kundin führt, die sich als Coach für finanzielle Freiheit selbstständig machen will.

Wenn Agnes dir also mal wieder in die Quere kommt und dir einredet, dass du nicht qualifiziert genug bist, dann mach dir bewusst, dass es 

 

  1. ausreicht 1-2 Schritte weiter zu sein, als dein Kunde.
    Dein Kunde sucht nicht die klügste IT-Person, sondern jemanden, der sein/ihr Business versteht und bestmöglich weiterhelfen kann.
  2. für alles, was du bis jetzt noch nicht weißt, einen entsprechenden Blogartikel, ein YouTube-Video oder einen Online-Kurs gibt – z.B. meinen Kurs Webseitenpower, der dir zeigt, wie du bezaubernde Webseiten für Kundin erstellst. Webseiten, die sowohl technisch korrekt sind, als auch von der Struktur überzeugen.

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Agnes: Du bist keine Expertin, sondern eine Hochstaplerin und kannst in Wirklichkeit gar nichts.

Wusstest du, dass es für Agnes’ Sticheleien sogar einen Fachausdruck gibt? Man nennt es das Imposter- bzw. das Hochstapler-Syndrom. Es ist das Gefühl von massiven Selbstzweifeln bezüglich der eigenen beruflichen Leistung geplagt zu werden.

Wir Frauen sind übrigens besonders vom Hochstapler-Syndrom betroffen.
In diesem Zusammenhang muss ich immer an meinen ehemaligen Kollegen denken, der in vielen Marketing-Sachen von nichts eine Ahnung hatte, aber sein selbstsicheres Auftreten bei völliger Ahnungslosigkeit machte ihn zum Chef-Liebling.
Keine Spur davon, dass er Angst hatte entlarvt zu werden, dass er eigentlich gar nichts konnte bzw. nicht so viel, wie er immer behauptet hat. Du solltest dir ein Beispiel an ihm nehmen und Agnes für immer in den Urlaub verabschieden, denn bei uns Frauen ist das anders. Wir verstecken uns gern hinter Zertifikaten, stellen unser Licht unter unseren Scheffel, verlangen nicht die Preise, die unserer Leistung entsprechen, etc. Erkennst du dich wieder?

Sag deiner Agnes, dass es in erster Linie nicht darum geht alles zu können, sondern, wie bereits erwähnt, 1-2 Schritte weiter zu sein, als dein Lieblingskunde. Es ist unrealistisch eines Morgens als Superwoman, die alles perfekt kann und weiß aufzuwachen. Es geht vielmehr darum jeden Tag bzw. Woche für Woche besser zu werden. Dafür ist es wichtig zu reflektieren. Ich starte jede neue Woche mit meinen Reflektions- und Planungsfragen. Was lief gut und was weniger? Was kann ich daraus lernen? Wie kann ich es diese Woche besser machen?

Du kannst Agnes außerdem ausrichten, dass es menschlich ist, nicht alles zu wissen. Ich weiß auch nicht alles und kommuniziere das auch gegenüber meinen Kunden, aber ich sichere ihnen im gleichen Atemzug zu, dass ich mich, um eine Antwort kümmere. Bis jetzt hat sich noch niemand darüber beschwert. Also, sei still Agnes.

Solltest du dennoch an deinen Fähigkeiten zweifeln, dann schau dir zum Beispiel deine Kundenstimmen an.
Deine Kunden lieben was du machst oder? Mach dir das immer wieder bewusst und entwickle dich weiter auf Grundlage von dem Kundenfeedback.

Falls du noch keine Rezensionen hast, dann stell dir die Frage: Was kann im schlimmsten Fall passieren?

 Psst, ich verrate es dir. Nichts! Die Erde wird sich morgen trotzdem weiter drehen. 

 

Ahoi, ich bin Michaela.

Ich helfe Frauen, die weder gelernte Webdesignerinnen sind, noch ein IT-Studium haben, aber dennoch mit Webdesign, WordPress oder anderen technischen Dienstleistungen volle Power durchstarten wollen, fabelhafte Webseiten zu erstellen und ein erfolgreiches Web-Business aufzubauen. 

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